Offene Umweltdaten - welche Quellen man kennen sollte
Bevor du selbst zu messen beginnst, lohnt es sich zu wissen, was bereits öffentlich verfügbar ist - denn viele Umweltdaten in Polen lassen sich kostenlos herunterladen. Sie sind nützlich als Kontext für eigene Messungen, als Referenz und oft als fertiges Material für die Analyse. Hier ein Überblick über die wichtigsten Quellen.
Die wichtigsten Quellen
- IMGW-PIB - meteorologische Daten (Temperatur, Niederschlag, Wind) und hydrologische Daten (Wasserstände, Abflüsse). Details: IMGW-PIB-Daten.
- GIOŚ - das Staatliche Umweltmonitoring: Luftqualität (mit API) und Wasserqualität. Details: GIOŚ-Daten.
- Wody Polskie - Gewässerbewirtschaftung: Codes und Karten der JCWP, Bewirtschaftungspläne, Informationen zu Genehmigungen (siehe JCWP).
- Geoportal - das nationale Portal für Karten und Geodaten (Hydrografie-Ebenen, Orthofotos, Grenzen).
- Sanitär-epidemiologische Stationen (sanepid) - Daten zur Qualität der Badegewässer in der Saison.
- GUS (Statistik Polen) - öffentliche Statistik (u. a. Umwelt- und Wasserwirtschaftsdaten auf Landes-/Regionsebene).
- Europäische Quellen - z. B. Copernicus (Erdbeobachtung, Satelliten) und die Europäische Umweltagentur (EEA) - Daten und Indikatoren auf kontinentaler Ebene.
Wie man sie klug nutzt
- Prüfe die Metadaten - Einheiten, Frequenz, Standort der Station und Messmethode; ohne sie ist eine Fehldeutung leicht.
- Passe in Zeit und Raum an - die nächstgelegene Station und derselbe Zeitabschnitt sind die Grundlage der Vergleiche.
- Zitiere die Quelle - bei Berichten und Publikationen.
In der Praxis
Den größten Wert liefert die Gegenüberstellung öffentlicher Daten mit eigenen Messungen - dann werden Ursachen und Zusammenhänge sichtbar. Wie man das ohne mühsames Zusammenfügen von Tabellen tut, beschreiben wir im Artikel Wie man eigene Messungen mit öffentlichen Daten verknüpft; LimnoLog kann einen Teil dieser Quellen (IMGW, GIOŚ) über Konnektoren automatisch einziehen.
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