Wasserhärte - Einheiten und Umrechnungen

Wissensdatenbank · 29. Juli 2026

Die Wasserhärte ist einer jener Parameter, bei denen die Einheiten die meiste Verwirrung stiften - dasselbe Ergebnis wird auf mehrere Arten angegeben. Es lohnt sich zu wissen, was Härte bedeutet und wie man frei zwischen den Einheiten umrechnet.

Was Härte ist

Härte ist der Gehalt an Calcium- (Ca²⁺) und Magnesiumionen (Mg²⁺) im Wasser. Sie ergibt sich vor allem aus der Geologie des Einzugsgebiets (Wasser aus Kalkgebieten ist härter) - ein gutes Beispiel für den geochemischen Hintergrund. Man unterscheidet die Gesamthärte, die Carbonathärte (vorübergehend) und die Nichtcarbonathärte (bleibend).

Einheiten

  • °dH - deutscher Härtegrad (in Polen der gebräuchlichste),
  • mg CaCO₃/l (oder ppm) - umgerechnet auf Calciumcarbonat,
  • mmol/l - molare Härte (die Summe von Ca²⁺ und Mg²⁺),
  • mval/l (meq/l) - in Äquivalenteinheiten.

Umrechnungen

Zur groben Orientierung (gerundete Werte):

  • 1 mmol/l ≈ 100 mg CaCO₃/l ≈ 5,6 °dH ≈ 2 mval/l
  • 1 °dH ≈ 17,8 mg CaCO₃/l ≈ 0,178 mmol/l ≈ 0,357 mval/l
  • 1 mval/l ≈ 50 mg CaCO₃/l ≈ 2,8 °dH

Dank dieser Umrechnungen lassen sich Ergebnisse aus verschiedenen Quellen leicht auf eine vergleichbare Skala bringen.

Wie man das Ergebnis liest (zur Orientierung)

In deutschen Härtegraden wird Wasser etwa so klassifiziert:

  • weich - bis ~8 °dH,
  • mittelhart - ~8-14 °dH,
  • hart - ~14-21 °dH,
  • sehr hart - über ~21 °dH.

(Die Grenzen werden unterschiedlich angegeben - behandle sie als Richtwerte.)

In der Praxis

Das Wichtigste ist, in deinem Monitoring bei einer Einheit zu bleiben und sie ausdrücklich zu erfassen - sonst sind Fehler bei Vergleichen leicht (siehe Datenexport nach Excel). In LimnoLog führst du die Härte als Indikator mit einer gewählten Einheit, konsistent über die ganze Reihe.

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